Beim Poetry Slam „Decolonize Me" wird Sprache als kraftvolles Werkzeug der Verbindung und Reflexion erlebbar. Der Abend bietet eine Bühne für eine vielfältige Bandbreite an Texten, die von humorvollen Beobachtungen über scharfsinnige politische Analysen bis hin zu bewegenden persönlichen Geschichten reichen. In diesem Raum verschmelzen künstlerischer Ausdruck und politische Debatte, um komplexe Themen nahbar zu machen und durch Poesie neue Perspektiven auf ein faires, globales Miteinander zu eröffnen.
Foto: Rica Rösner
Marie-Claire Tjombe, alias Sonnenclaire, steht seit November 2024 auf Poetry-Slam-Bühnen. Bereits in ihrem ersten Bühnenjahr nahm sie an der Leipziger Stadtmeisterschaft teil und erreichte das Finale der Sächsischen Landesmeisterschaft 2025.
Die 24-jährige gebürtige Leipzigerin verbindet persönliche Erfahrungen mit Reflexion, klarer Haltung und spielerischer Metaphorik. Ihre Lyrik ist warm und ehrlich, kritisch und zugleich versöhnlich. Im Fokus stehen Identität, mentale Gesundheit, Gemeinschaft und Widerstandskraft sowie das präzise Experimentieren mit Sprach- und Wortspielen.
Wenn sie nicht auf der Bühne steht, studiert sie Lehramt für Deutsch, Ethik und Philosophie für Gymnasien.
Foto: AA Fotografie
Aidin Halimi ist Autor, Poetry Slammer und Comedian. Im Iran geboren und aufgewachsen, emigrierte er mit 16 Jahren nach Deutschland und lebt in Berlin.
2021 gewann er die Berlin-Brandenburg-Meisterschaften im Poetry Slam, nachdem er 2019 schon Vizemeister geworden war. Er war festes Mitglied von Sarah Bosettis Lesebühne “Couchpoetos” und ist seit 2023 bei der Lesebühne “Fuchs & Söhne” aktiv.
Seine Texte sind in zahlreichen Anthologien erschienen. Während seines Studiums der Literatur- und Geschichtswissenschaften veröffentlichte er Artikel in taz, Unsere Zeit und Berliner Gazette.
Foto: Andi Pontanus
Sylvia Brunner schreibt schon sehr früh Geschichten und will Kinderbuchautorin werden. Aber weil man schließlich von irgendetwas leben muss, lernt sie "etwas Anständiges", und so kommt sie erst im Zuge der Corona-Zeit tatsächlich wieder auf ihren ursprünglichen Berufswunsch zurück. Dafür schreibt sie fortan über alles und jeden und ganz ohne Pause. Schreiben dient der Autorin dazu, innerlich aufzuräumen - was sie, ehrlich gesagt, auch viel lieber tut als Ordnung ins äußere Chaos zu bringen. Heute ist sie Poetry Slammerin, Moderatorin, Workshopleiterin und Autorin.
Foto: privat
Rainer Holl ist Autor, Moderator und Poetry Slammer aus Leipzig. Seit vielen Jahren moderiert er Bühnenformate zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur – von Poetry Slams bis hin zu großen Science-Slam-Veranstaltungen im gesamten deutschsprachigen Raum. In seinen Moderationen verbindet er Humor, Tiefgang und Nahbarkeit – immer mit dem Blick dafür, komplexe Themen verständlich und menschlich zu machen.
Beim Poetry Slam „Decolonize me" im Rahmen des Dear Future Festivals begleitet er Texte und Gespräche über globale Gerechtigkeit, Perspektiven, Machtstrukturen und die Frage, wie wir gemeinsam ein faireres Miteinander gestalten können.
Das Dear Future - Dresdner Nachhaltigkeitsfestival ist ein Projekt des Zukunftsgestalten e. V. in Kooperation mit zahlreichen lokalen und regionalen Partner:innen.
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